Einmal Dschungel und zurück

02.06. – 03-06-2018

Den dritten Tag in Osa verbringen wir mit Nichtstun. Kein Sightseeing, keine Tour durch den Nationalpark, einfach mal Nichts, außer ein kleiner Nightwalk am Abend. Hört sich leicht an, fällt mir aber gerade besonders schwer. Ich bin müde und schlafe schlecht bei der Hitze. Der Haussegen hängt schief bei uns, wir rasseln aneinander und gehen uns gegenseitig auf die Nerven. Solche Momente gibt es auch. Momente, in denen es nicht rund läuft. Das, was man auf Bildern nicht sieht. Wenn wir mit Daniela zusammen sind, merke ich, dass unsere Themen die gleichen sind….das costa-ricanische Familien mit den gleichen Themen ringen wie deutsche: Welcher ist der eigene Weg und wo lässt man sich zu sehr von äußeren Einflüssen leiten, wie bringt man Familie und die eigenen Interessen unter einen Hut? Irgendwie zeigt das doch, dass uns alle auf der Welt mehr oder minder die gleichen Fragen umtreiben…Dass alle Menschen, egal welcher Nationalität sie angehören, nicht durch Landesgrenzen voneinander getrennt werden können, sondern miteinander verbunden sind.

Am nächsten Tag sind wir noch zusammen an der Playa Blanca und ziehen dann, wenn auch etwas wehmütig, wieder los Richtung Esterillos. 

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