Warum man beim Surfen etwas für´s Leben lernt

05.06.2018-13.06.2018

Wir machen hier nicht viel außer in der Hängematte zu baumeln, am Strand zu sein und zu surfen oder in Luca´s Fall Boogie Board. Eat, surf, sleep and  repeat sozusagen.

Ich bin vom Surf-Virus infiziert. Ich hatte so viele klischeehafte Bilder vom Surfen und von den Menschen, die Surfunterricht geben. Dass es darum geht Eindruck zu schinden, möglichst cool und lässig zu sein und bloß nix anbrennen zu lassen. Manches stimmt davon vielleicht, bei einigen vielleicht vieles davon. Was ich aber gelernt habe ist etwas anders. Als winzig kleiner Punkt kannst gegen die Naturgewalt Ozean rein gar nichts ausrichten. Du kannst nur mit den Wellen gehen, sonst nichts. Es geht darum den Moment zu genießen und Spaß zu haben, sonst nichts. Ich habe einen Surflehrer aus Mexico, der auch Lifeguard ist. Es erklärt mir was ich tun soll, wenn eine meterhohe Welle über meinem Kopf zusammenkracht. Relax, safe your breath and don´t struggle against the waves. Ich bin total fasziniert wieviel sich davon auf das gesamte Leben übertragen lässt. Eigentlich alles, loslassen, Spaß haben und nicht gegen etwas kämpfen, sondern immer mit der Welle gehen. Unsere nächsten Tage sehen immer ähnlich aus. Wir wechseln zwar nochmal die Unterkunft, aber nicht die Örtlichkeit. Wir bleiben, um die Zeit mit unseren Freunden zu genießen, die wir gefunden haben. Wir sind immer wieder bei Izu´s Place, den wir im ersten Teil der Reise so schnell verlassen wollten. Jetzt sind wir hier angekommen und wollen nicht mehr gehen….

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