Costa Rica, die 3.

August 2018

Ich habe lange nichts mehr geschrieben. Seit einem Jahr habe ich das Schreiben über unsere Erlebnisse vernachlässigt. Daher will ich die Chance jetzt nutzen, um einiges Nachzuholen und euch nochmal upzudaten.

Wir waren also zurück. Zum 3. Mal, ich konnte es kaum glauben. Zurück in unserem Traumland. Zurück zur Lebendigkeit. Wir wollten hier noch einiges entdecken.Wir reisten nach Dominical und Uvita zum Surfen und um den Urwald zu genießen. Anschließend zum Vulkan Poas, der derzeit leider geschlossen war, aber kein Problem für uns. Planänderungen waren für uns keine Hindernisse mehr, im Gegenteil, wir planten weniger und erlebten mehr.

Was hat es mit Costa Rica eigentlich auf sich? Es ist mehr ein Gefühl, als mit logischen Argumenten zu erklären. Die Natur, die Menschen, die Lebensart, die etwas in mir auslöste, was ich die Rückkehr zu meinen Wurzeln oder meiner Lebensenergie nennen würde. Sehr schnell nach dem Beginn unserer Reise kam diese Gefühl Stück für Stück wieder in mir zum Vorschein. Jahrelang hatte ich das Gefühl, ich suchte etwas, aber weiß nicht genau was. Ich fühlte mich irgendwie fehl am Platz, dort wo ich war. Das soll nicht heißen, dass es keine schönen Erlebnisse, glückliche Zeiten, oder tolle Momente gab, aber ich fühlte mich immer wie ein Fisch an Land. Vielleicht habe ich deswegen das Surfen als meine 2. Leidenschaft entdeckt, mich noch nie zuvor so verbunden mit der Natur und besonders dem Ozean gefühlt. Trotzdem war es auch eine Zeit der emotionalen Herausforderungen, denn die gab es auf allen Ebenen. So eine Reise verändert dich, sie verändert deinen Blick, dein Umfeld, dein Leben. Unsere Reise zwang mich zur Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, zu einem Eingeständnis, darüber, was für mich noch funktioniert und was nicht. Und vor allem darüber, wie es jetzt weitergehen sollte. denn wir mussten zurück. Die Schule wartete auf Luca.

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